Pommer? Wo ist das denn? Tatsächlich etwas abseits: zwischen Walkersbrunn und Weingarts. Aha. Und wo ist das?
Also gut:
https://www.google.de/maps/place/Pommer,+91338+Igensdorf/@49.6535564,11.174016,17z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x47a1f00d817075bf:0x0a1eda35360a2a60
Das ist ein Wirtshaus: altes Gebäude (schaut euch mal die dicken Mauern an), innen behutsam renoviert, alter Baum davor (draußen sitzen kann man auch). Das Essen: ein Traum. Die ganzen fränkischen Schätze, haus- und handgemacht. Ich habe keinen Favoriten, Schweinebraten, Sauerbraten, Schäufele, Bratwürste, alles da, alles gut. Und dazu ein (oder vielleicht zwei?) Bremer-Öl - das gute Lindenbräu aus Gräfenberg.
Außenrum ein schönes Wandergebiet (die großen Portionen wollen ja wieder kompensiert sein), der Hetzleser Berg. Viele markierte Wege (eine Karte ist trotzdem hilfreich).
Dienstag und Mittwoch Ruhetag, am Wochenende Reservierung empfehlenswert (09192-7174).
Gesamtbewertung: a Draum!
Sonntag, 17. Mai 2015
Mittwoch, 18. Februar 2015
Bratwurstherzle, Brunnengasse 11, 90402 Nürnberg,
“Typisch für Nürnberg!”
Nürnberg wird ja mit Lebkuchen und Bratwürsten in Verbindung gebracht - sehr zu Recht, was Bratwürste betrifft! Viel bessere wird man in Nürnberg nicht finden, und das alles in einem (kleinen) Lokal mit viel Flair. Nicht für Touristen gemacht, sondern "schon immer so" (Teile der Einrichtung/des Wandschmucks wurden während des 2. Weltkriegs ausgebaut, eingelagert und nach dem Krieg wieder verwendet - vieles ist "original"). Die häufig beschriebene "Freundlichkeit" des Personals ist auch "original", original fränkisch nämlich. So geht das: sag, was Du willst, dann bekommst Du es auch. Man kann ja miteinander reden.
Immer offen, immer viel los (größere Gruppen sind ohne Reservierung ohne Chance).
Nürnberg wird ja mit Lebkuchen und Bratwürsten in Verbindung gebracht - sehr zu Recht, was Bratwürste betrifft! Viel bessere wird man in Nürnberg nicht finden, und das alles in einem (kleinen) Lokal mit viel Flair. Nicht für Touristen gemacht, sondern "schon immer so" (Teile der Einrichtung/des Wandschmucks wurden während des 2. Weltkriegs ausgebaut, eingelagert und nach dem Krieg wieder verwendet - vieles ist "original"). Die häufig beschriebene "Freundlichkeit" des Personals ist auch "original", original fränkisch nämlich. So geht das: sag, was Du willst, dann bekommst Du es auch. Man kann ja miteinander reden.
Immer offen, immer viel los (größere Gruppen sind ohne Reservierung ohne Chance).
Mittwoch, 28. Januar 2015
Fränkisch, aber auch mehr
Ja, der Zwinger Melber ist ein fränkisches Wirtshaus - schon optisch: einmalig schönes Fachwerkgebäude außen, viele Holzbalken innen (Vorsicht, niedrige Türen!). Die fränkischen Gerichte auf der Karte sind über jeden Zweifel erhaben. Immer auf die Tagesgerichte achten! Und auch mal den "Experimenten" etwas zutrauen: neben Schäuferla & Co. gibt oft was aus dem Wok, Nudelgerichte und Ähnliches. Empfehlenswert! Im Sommer schöne Terrasse im Stadtgraben. Freundliches Personal. Angemessen Preise. Parkplätze am Ende der Mauergasse, gleich hinter der Gaststätte.
Donnerstag, 6. November 2014
Schoppenhäusle, Volkach
| Zur Einstimmung ein Rausch in Pastellfarben |
Über das Weingut Erhard, zu dem das Schoppenhäusle gehört, haben wir eine "Quittenwanderung" mit anschließendem "Quittenmenu" gebucht.
| ein schöner Anblick - und man kann sooo viel daraus machen! |
| Weinberg im Herbst - warum immer nur VOR der Ernte Fotos machen? |
| bei Escherndorf |
| Rückfahrt von Escherndorf nach Volkach mit der Mainschleifenbahn (Schienenbus aus dem Jahr 1960) |
Nach einer informativen und angenehmen Wanderung von Volkach nach Escherndorf gab's ein Vier-Gang-Menu mit korrespondierenden Weinen im Schoppenhäusle, das zum Weingut Erhard gehört.
Zusammenfassend: sehr empfehlenswert, gerade in der Kombination "wandern und genießen".
Erstaunlich, was man aus Quitten alles zaubern kann: ausgezeichnetes Confit zur warm geräucherten Entenbrust, Lauch-Quittengemüse zu Lendchen (zum niederknien!), Quittenknödel mit Tonkabohnenparfait... beim Schreiben läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen!
Schön gemachtes Ambiente, aufmerksame und freundliche Bedienung, und sehr passende Weine. Eine Auswahl dieser reellen Tropfen bei der Wanderung, weitere beim Essen - ein guter Überblick. Empfehlenswert: der 2013er M-TH im Bocksbeutel (vom Winzer-Zusammenschluss Frank & Frei), die 2013er Weißwein Cuvée und auch der 2013er Schwarzriesling, der besonders gut gelungen ist. Ein Highlight ist der 2013er Secco Saignée, ein Rotling-Secco auch von Frank & Frei. Und das alles zu sehr fairen Preisen!
Wirklich eine Reise wert! Muss ja in dieser Gegend nicht immer ein Weinfest sein. Solche Kollektiv-Besäufnisse mag ich eh nicht, und wie sollte es überhaupt im Herbst Weinfeste geben? Da feiern doch eigentlich die Winzer (und ihre Gäste), aber gerade im Herbst haben die Winzer doch einen Haufen Arbeit und gar keine Zeit zum Feiern...
Dienstag, 7. Oktober 2014
Looshaus, Payerbach, Österreich
Über-Leben ist natürlich auch außerhalb Frankens möglich und sinnvoll!
Ein Besuch im Loos-Haus in Payerbach an der Rax (Restaurant und Hotel). Das Ganze findet statt in Niederösterreich in der Semmering-Gegend - wer mal in der Nähe ist, sollte sich das unbedingt mal anschauen.
Was mir daran gefällt? Wenn man hier in der Gegend von Rax /Schneeberg /Semmering ist, sind das "noch" die Alpen, aber sie sind nicht mehr ganz so gewaltig - obwohl, über 2000m geht es schon noch rauf. Es gibt alle Attribute, die man mit den Alpen verbindet: einmalige Landschaft, viele Möglichkeiten, sich draußen aufzuhalten und abzuschinden, Hütten und Gasthäuser und Restaurants - und all das.
Und noch mehr: die Gegend war/ist die Sommerfrische der Wiener, und viele Reiche und Superreiche haben sich damals (und heute) hier niedergelassen; es gibt eine ganze Reihe von noblen Jagdhäusern, Villen, Schlösschen und Schlössern. Früher haben die sich ihre Häuser von bekannten Architekten bauen lassen.
Einer davon war der Industrielle Paul Khuner. Lebensmittelhersteller. Die Firma gibt es noch heute, unter dem Namen "Kuner" ohne h. Die Produkte sind in Österreich ein Begriff, Mayonnaise hauptsächlich und Grillsaucen.
1928/1929 hat eben dieser Paul Khuner (mit h) dem Architekten Adolf Loos den Auftrag erteilt, ein Landhaus am Kreuzberg (oberhalb von Payerbach) zu errichten. Das Gebäude wurde 1930 fertig gestellt und wurde von der Familie privat genutzt. Das Haus überstand den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit, bis es 1959 von der Großmutter der Steiner-Geschwister, der heutigen Besitzer, erworben, restauriert und zu einem Hotel-Restaurant umgebaut wurde. Seit 1963 steht das Looshaus unter Denkmalschutz. Näheres zur jüngeren Geschichte: http://www.looshaus.at/media/upload/Looshaus_3__Zeitung.pdf
Und jetzt ist es ein Restaurant und ein Hotel.
Sehr gut essen und trinken kann man da, Speisen mit regionalem und jahreszeitlichem Einschlag auf sehr hohem Niveau. Immer frisch, viele Sachen kommen aus der unmittelbaren Umgebung des Looshaus, der Chef geht in die Beeren und in die Pilze. Umfangreicher Weinkeller. Angemessene Preise.
Und sehr gut wohnen kann man auch. Sinnvoll allerdings ist es nur im 1. Stock, das Geschoss darüber ist doch recht einfach und vor Allem eng. Ansonsten ist jedes Zimmer anders - anders eingerichtet, anders gestaltet, jedesmal mit eigenem, unverwechselbaren Ambiente. Angemessene Preise auch hier.
Was so schön ist: die Architektur ist schlicht, funktional, manchmal einfach. Viele gerade Linien. Lebhafte Farben. Nichts verspieltes. Immer bequem, immer "für Menschen gemacht". Kein Berghütten-Charakter, kein Zuckerbäcker-Stil. Der Adolf Loos wusste, was er entwarf...
Und außenrum beeindruckende Gebirgslandschaft.
Und das passt so gut zusammen!
Hotel-Restaurant Looshaus, Familie Steiner
Kreuzberg 60, 2650 Payerbach, Austria
Tel.: +43 2666 52911, steiner@looshaus.at, www.looshaus.at
Hier ein paar Eindrücke. Mich hat der Gegensatz der vielen Geraden und der Kugeln fasziniert.
Ein Besuch im Loos-Haus in Payerbach an der Rax (Restaurant und Hotel). Das Ganze findet statt in Niederösterreich in der Semmering-Gegend - wer mal in der Nähe ist, sollte sich das unbedingt mal anschauen.
Was mir daran gefällt? Wenn man hier in der Gegend von Rax /Schneeberg /Semmering ist, sind das "noch" die Alpen, aber sie sind nicht mehr ganz so gewaltig - obwohl, über 2000m geht es schon noch rauf. Es gibt alle Attribute, die man mit den Alpen verbindet: einmalige Landschaft, viele Möglichkeiten, sich draußen aufzuhalten und abzuschinden, Hütten und Gasthäuser und Restaurants - und all das.
Und noch mehr: die Gegend war/ist die Sommerfrische der Wiener, und viele Reiche und Superreiche haben sich damals (und heute) hier niedergelassen; es gibt eine ganze Reihe von noblen Jagdhäusern, Villen, Schlösschen und Schlössern. Früher haben die sich ihre Häuser von bekannten Architekten bauen lassen.
Einer davon war der Industrielle Paul Khuner. Lebensmittelhersteller. Die Firma gibt es noch heute, unter dem Namen "Kuner" ohne h. Die Produkte sind in Österreich ein Begriff, Mayonnaise hauptsächlich und Grillsaucen.
1928/1929 hat eben dieser Paul Khuner (mit h) dem Architekten Adolf Loos den Auftrag erteilt, ein Landhaus am Kreuzberg (oberhalb von Payerbach) zu errichten. Das Gebäude wurde 1930 fertig gestellt und wurde von der Familie privat genutzt. Das Haus überstand den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit, bis es 1959 von der Großmutter der Steiner-Geschwister, der heutigen Besitzer, erworben, restauriert und zu einem Hotel-Restaurant umgebaut wurde. Seit 1963 steht das Looshaus unter Denkmalschutz. Näheres zur jüngeren Geschichte: http://www.looshaus.at/media/upload/Looshaus_3__Zeitung.pdf
Und jetzt ist es ein Restaurant und ein Hotel.
Sehr gut essen und trinken kann man da, Speisen mit regionalem und jahreszeitlichem Einschlag auf sehr hohem Niveau. Immer frisch, viele Sachen kommen aus der unmittelbaren Umgebung des Looshaus, der Chef geht in die Beeren und in die Pilze. Umfangreicher Weinkeller. Angemessene Preise.
Und sehr gut wohnen kann man auch. Sinnvoll allerdings ist es nur im 1. Stock, das Geschoss darüber ist doch recht einfach und vor Allem eng. Ansonsten ist jedes Zimmer anders - anders eingerichtet, anders gestaltet, jedesmal mit eigenem, unverwechselbaren Ambiente. Angemessene Preise auch hier.
Was so schön ist: die Architektur ist schlicht, funktional, manchmal einfach. Viele gerade Linien. Lebhafte Farben. Nichts verspieltes. Immer bequem, immer "für Menschen gemacht". Kein Berghütten-Charakter, kein Zuckerbäcker-Stil. Der Adolf Loos wusste, was er entwarf...
Und außenrum beeindruckende Gebirgslandschaft.
Und das passt so gut zusammen!
Hotel-Restaurant Looshaus, Familie Steiner
Kreuzberg 60, 2650 Payerbach, Austria
Tel.: +43 2666 52911, steiner@looshaus.at, www.looshaus.at
Hier ein paar Eindrücke. Mich hat der Gegensatz der vielen Geraden und der Kugeln fasziniert.
Sonntag, 5. Oktober 2014
Goldenes Kreuz, Coburg
In einem der ältesten Gebäude in Coburg ein sehr schön renoviertes Gasthaus. Regionale und nationale Gerichte von hoher Qualität und in einem angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis.
Und erstaunlich: ein eigens für dieses Haus gebrautes Bier! "Kreuztrunk" von der Brauerei Hartmann in Scheßlitz-Würgau, bernsteinfarben, leichte Rauchnote - sehr süffig, ausgezeichnet. Eigens gebraut? Ich tippe mal, das Bier wird im Hartmann'schen Brauereigasthof als "Felsentrunk" angeboten - aber was soll's? Prima ist es allemal. Aber vielleicht doch lieber das Schwarzbier, "Erbschänk" genannt?
In der Gaststube sitzt man wirklich recht angenehm, im Innenhof gibt es auch noch Plätze, teilweise in Loggien zwischen alten Mauern. Vor dem Lokal ein Biergarten (so wie Biergärten mitten in der Stadt halt sind: Tische und Stühle draußen...), von dem aus man teilweise auf den Marktplatz und das schöne Rathaus schauen kann.
Wenn alle Plätze in Restaurant gleichzeitig besetzt sind, dauert der Service etwas länger, dies wird aber durch erhöhte Freundlichkeit ausgeglichen.
Goldenes Kreuz
Herrngasse 1 (rechts neben dem Stadthaus)
96450 Coburg
09561/513407
www.goldenes-kreuz-coburg.de
Und erstaunlich: ein eigens für dieses Haus gebrautes Bier! "Kreuztrunk" von der Brauerei Hartmann in Scheßlitz-Würgau, bernsteinfarben, leichte Rauchnote - sehr süffig, ausgezeichnet. Eigens gebraut? Ich tippe mal, das Bier wird im Hartmann'schen Brauereigasthof als "Felsentrunk" angeboten - aber was soll's? Prima ist es allemal. Aber vielleicht doch lieber das Schwarzbier, "Erbschänk" genannt?
In der Gaststube sitzt man wirklich recht angenehm, im Innenhof gibt es auch noch Plätze, teilweise in Loggien zwischen alten Mauern. Vor dem Lokal ein Biergarten (so wie Biergärten mitten in der Stadt halt sind: Tische und Stühle draußen...), von dem aus man teilweise auf den Marktplatz und das schöne Rathaus schauen kann.
Wenn alle Plätze in Restaurant gleichzeitig besetzt sind, dauert der Service etwas länger, dies wird aber durch erhöhte Freundlichkeit ausgeglichen.
Goldenes Kreuz
Herrngasse 1 (rechts neben dem Stadthaus)
96450 Coburg
09561/513407
www.goldenes-kreuz-coburg.de
Bin ich wirklich der Einzige,
...der jetzt schon zum wiederholten Mal Lampen (Leuchten) nicht mehr verwenden kann, weil das Leuchtmittel (die Glühbirne) nicht mehr verkauft werden darf und die Ersatz-Produkte nicht passen? Die Halogenbirnen sind immer etwas größer als die früheren Glühbirnen und passen deshalb nicht in das Gehäuse, die "echten", guten, modernen, umweltfreundlichen "Birnen" sind klobig, schauen schrecklich aus und passen sowieso nicht rein. Und wo ist da jetzt der Fortschritt verborgen?
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